Insgesamt elf Paare wurden vom Trainerpaar Florencio und Andrea Garcia Lopez sowie dem Nachwuchs- und B-Latein-Formations-Trainer Chris Frey auf die Landesmeisterschaften der Hauptgruppen in den lateinamerikanischen Tänzen vorbereitet, die am 19. und 20. September in Leonberg-Gebersheim ausgetragen wurden.

Am Samstag durften als erstes die Paare der Hauptgruppe B-Latein ihr Können unter Beweis stellen. 32 Paare waren am Start, so dass das Turnier über vier Runden lief, bis die Finalisten und späteren Sieger, feststanden.

Daniel Eida und Janina Thierack, sowie Marvig und Majlis Juskan blieben bereits in der Vorrunde hängen. Ihr Tanzen kam nicht an die im Training gezeigten Leistungen heran, so dass grundsätzlich mehr Turnierroutine gefragt ist. Leonhard Stefan und Laura Härle belegten in der Zwischenrunde den 16. Platz. Sie waren sehr präsent und konnten mit ihrer gezeigten Leistung zufrieden sein. Ihr erstes gemeinsames Turnier bestritten Maurice Supernok und Marleen Müller. Anfangs noch sehr nervös verbesserten sie sich von Runde zu Runde, sehr zur Freude der in Scharen angereisten Schlachtenbummler, die alle Paare hervorragend unterstützten. Sie belegten im Semifinale den 12. Platz und haben sich für die kommenden Turniere so einiges vorgenommen.

Dann hatten die zahlreichen Schlachtenbummler erst einmal eine Pause, denn das Finale der B lief ohne Beteiligung von Residenz-Paaren. Frisch gestärkt wurden dann die zwei in der Hauptgruppe A-Latein startenden Paare unterstützt. Auch hier gingen insgesamt 32 Paare ins Rennen um Titel, Medaillen und Pokale.

Premiere für Christopher Kopp und Jessica Bieniek: der erste gemeinsame Start. Fünf gut vorgetragene Tänze in der Vorrunde reichten dann aber leider nicht aus, um sich in dem starken Feld für die Zwischenrunde zu qualifizieren. Dies gelang Chris Frey und Lisa Pumilia, die bereits bei internationalen Turnieren Erfahrung sammeln konnten, spielend. Das war für auch für die Trainer der A-Latein-Formation – Klaus Pätzold und Jürgen Neidlinger – keine Überraschung. Im Finale langte es trotz einiger 2er und 3er Wertungen „nur“ für Platz 6. Trotzdem waren alle hoch zufrieden mit Leistung, Präsentation und Look.

Siegerehrung HGR A Latein (Bildquelle: TBW)

 

Der Sonntag begann etwas entspannter mit der Hauptgruppe D-Latein, auch hier waren insgesamt 32 Paare am Start, davon zwei „Frischlinge“ von der Residenz, welche in der Woche davor beide ihr erstes „Testturnier“ bestritten hatten. Martin Folkert und Heike Köllmel sammelten weitere wertvolle Erfahrungen in der Vorrunde, Kevin Kärcher und Mona Sara Walder tanzten sich bis ins Semifinale auf Platz 11 – eine sehr gute Leistung von diesem noch jungen Paar.

Anschließend starteten 26 Paare der Hauptgruppe C-Latein. Volle Leistung war gefragt, um das Finale zu erreichen. Nicolas Warth und Katja Riehle testeten bereits am Wochenende zuvor, wie es zusammen funktioniert. Sie tanzten in der Vor- und Zwischenrunde sehr souverän und erreichten im Semifinale den 12. Platz. Matthias Sorg und Annabell Ziems, eigentlich noch Jugend-Klasse, nahmen die Möglichkeit des Doppelstarts wahr und tanzten bis aufs Treppchen. Platz 3 und Aufstieg in die B-Klasse sind hoch verdient.

Siegerehrung HGR C Latein

 

Magnus Kizele und Emilie Krenz tanzten vor drei Monaten ihr erstes gemeinsames Turnier und erreichten seither immer das Finale. Am Sonntag waren sie der „Hingucker“ schlechthin und alle sahen sie als klare Favoriten für den Meistertitel. Dann die Samba-Wertung: „nur“ der 2. Platz. Kurze Schrecksekunde und dann die Ansage der Trainer: cool bleiben. Das machten die Beiden und gewannen die weiteren Tänze eindeutig mit 5 Einsen. Hochverdiente Landesmeister in der C-Latein und Aufstieg in die B!

Fazit: Finale A Klasse, Semifinale B-Klasse, Landesmeister und 3. Platz C-Klasse, somit 2 x Aufstieg in die B-Klasse, Semifinale C-Klasse. Das kann sich sehen lassen.

Der ausrichtende Verein freute sich sichtlich über die zahlreichen Fans, allein von der Residenz waren rund 40 Personen zum Anfeuern der startenden Paare angereist. Alle waren der Meinung: es hat sich mehr als gelohnt.

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